Google+ Sue Timeless
Freitag, 22. September 2017

0 [Rezension] "Die Tage die ich dir verspreche" von Lily Oliver

"Die Tage die ich dir verspreche", Lily Oliver



Verlag: Droemer Knaur

Broschiert, 368 Seiten

ISBN: 978-3-426-51676-8

9,99€









Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? Dieser Frage widmet sich Lily Oliver in ihrem bewegenden Roman "Die Tage, die ich dir verspreche".
»Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.

Es ist tatsächlich schon einige Zeit her, dass ich "Die Tage die ich dir verspreche" gelesen habe, ich glaube fast schon ein halbes Jahr, aber soll ich euch etwas sagen?
Ich bekomme trotzdem wieder eine Gänsehaut, wenn ich an dieses Buch denke!

Gwen, der Protagonistin des Buches wurde ein Herz transplantiert und überall sagt man ihr, was für ein Glück sie hatte. Glück, dass ein passendes Organ gefunden wurde, Glück weil ihr Körper das fremde Organ nicht abgestoßen hat und Glück, dass sie nun eine höhere Lebenserwartung hat, als vorher mit ihrem kranken Herz!

Doch Gwen scheint daran zu zerbrechen! Sie fühlt sich nicht glücklich, eher hat sie das Gefühl sich schuldig fühlen zu müssen, weil jemand anders sterben musste, damit sie Leben kann.
Irgendwann ist sie so verzweifelt, dass sie beschließt jemanden zu suchen, der ihr Herz mehr verdient hat als sie. Sie möchte sterben um ihren ganzen schrecklichen Gedanken zu entfliehen.

In einem Internetforum bietet sie ihr Herz an und gerät dabei an Noah...

Soweit der Inhalt, der ja schon viel Stoff zum Nachdenken bietet und mich hat das Buch wirklich wahnsinnig nachdenklich gemacht.

Ich habe keinen Organspendeausweis, ganz bewusst habe ich mich dagegen entschieden, weil mich der Gedanke ängstigt, was passiert, wenn mein Organ in einem anderen Menschen weiterlebt. Ja, ich weiß, völlig verrückt und Organspende ist wahnsinnig wichtig, aber ich kann es nicht!

Genauso schwierig wäre es für mich aber auch, ein fremdes Organ anzunehmen! Ich musste im Oktober letzten Jahres eine Bluttransfusion bekommen, weil ich bei zwei aufeinanderfolgenden OP´s so viel Blut verloren hatte, dass ich nicht mehr alleine auf die Beine gekommen wäre.
Es hat mich wahnsinnig gemacht, ich hatte furchtbare Angst vor diesem fremden Blut, dass nicht zu mir gehört!

Warum ich das jetzt schreibe?

Weil Lily Oliver es so unglaublich gut geschafft hat, diese Ängste in Worte zu packen! Ich konnte mich absolut mit Gwen identifizieren, sowohl mit ihren Ängsten und Sorgen wegen ihres Herzens, wie auch mit ihren depressiven und suizidalen Gedanken. Die Hoffnungslosigkeit und die Leere, die Gwen durchlebt sind für den Leser geradezu fühlbar.

"Die Tage die ich dir verspreche" ist so wahnsinnig emotional, mitfühlend und mitreißend geschrieben, dass ich selbst beim Schreiben dieser Rezi wieder Tränen in den Augen habe!

Allerdings gelingt es der Autorin perfekt, dieses ernste und traurige Thema in eine zauberhafte Liebesgeschichte zu packen. Die Beziehung zwischen Gwen und Noah, die zuerst nur entsteht, weil Noah vorgibt Gwens Herz anzunehmen und sich nachher mehr und mehr in eine andere Richtung entwickelt, ist einfach nur herzzerreißend schön und wunderbar romantisch!
Beide lernen sich kennen und jeder versucht dem anderen Halt und vielleicht ein wenig mehr Sinn im Leben zu geben. Trotzdem steht für Gwen die ganze Zeit fest, dass sie das fremde Herz wieder los werden will!

Ob die beiden sich gegenseitig retten können, müsst ihr selbst entdecken, denn in diesem Buch gibt es eine ganze Menge wundervolle Botschaften zu entdecken, die mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben werden!



 "Die Tage die ich dir verspreche" ist einfach nur wundervoll! 


Herzzerreißend, gefühlvoll und bittersüß traurig. Ein Thema was vielleicht abschreckend klingen mag, aber Dank der zauberhaften Charaktere und dem unglaublich emotionalen Schreibstil von Lily Oliver ist es ein absolutes Juwel und im wahrsten Sinne des Wortes ein HERZENSBUCH!

Den "Lieblingsbuch" - Button hatte es sich wohl schon auf den ersten Seiten verdient und ich kann nur sagen:

LEST ES!!! 
 



Donnerstag, 21. September 2017

23 [Blogtour "In my Dreams"] Tag 4 - Arrogant, aber ziemlich süß - Ben

 Herzlich Willkommen zu Tag 4 unserer Blogtour...


Nachdem ihr die letzten Tage schon einiges über Claudia Siegmanns Buch "In my Dreams" erfahren und Lu und die Geister kennen lernen durftet, ist es heute an mir euch BEN vorzustellen...

In my Dreams - Wie ich mein Herz im Schlaf verlor" von Claudia Siegmann

Inhalt:
Mit übernatürlichen Dingen kennt Lu Runmore sich aus, schließlich spukt es in ihrem Zuhause, dem gemütlichen Hotel „Runmore Manor“. Doch neuerdings träumt Lu jede Nacht von dem furchtbaren Feuer, das das alte Herrenhaus vor 111 Jahren beinahe zerstört hätte. Außerdem riechen ihre Haare ständig nach Rauch, an den Wänden tauchen merkwürdige Symbole auf, und Gegenstände aus Lus Träumen erscheinen in der Realität. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Ben, der nachts durch die Hotelgänge schleicht und Lu nicht aus den Augen lässt … (Quelle: Ravensburger Verlag)
Meine Meinung zum Buch findet ihr *HIER*

 
Falls ihr einen der ersten Tage verspasst habt könnt ihr natürlich *HIER* noch mal die einzelnen Stationen finden :)

Aber nun zu Ben...


Ben ist etwas Älter als Lu und der Sohn der bekannten Schauspielerin Estelle Fahey. Sein dunkles Haar fällt ihm meist lässig in die Stirn und lässt seine faszinierenden grauen Augen dadurch noch interessanter wirken.

(Bildquelle: Pinterest)

Lu beschreibt ihn als athletisch gebaut, mit einer schönen und geraden Nase, wundervollen Wangenknochen und dichtem dunklen Haar.


(Bildquelle: Pinterest)

Leider scheint sich Ben seines guten Aussehens ziemlich bewusst und tritt Lu gegenüber ziemlich arrogant und unverschämt auf. Bei ihrem ersten Treffen vor Runmore Manor behandelt er sie von oben herab und sagt ihr, sie solle beim entladen der Koffer bloß auf den Lack des Autos aufpassen. Als er ihr dann noch an den Kopf wirft, dass sich Lu nicht mal von ihrem Jahresgehalt einen solchen Koffer wie seinen leisten könnte, steht für Lu fest:

BEN ist ein arroganter, verwöhnter Schnösel!!!


Doch wie bei allem in Claudia Siegmanns Geschichte, ist auch bei Ben nicht alles so wie es auf den ersten Blick scheint. Hinter der hochnäsigen und abweisenden Fassade scheinen bei Ben so einige Geheimnisse zu lauern, die Lu einfach keine Ruhe lassen. Ganz abgesehen davon, dass ihr seine grauen Augen nicht mehr aus dem Kopf gehen ;)

Mal ist Ben plötzlich fürsorglich und sorgt sich um sie, dann erwischt sie ihn dabei, wie er Nachts unerlaubt durch den Wohntrakt von Runmore Manor schleicht...

Eins kann ich Euch auf jeden Fall verraten: Eine harte Schale hat manchmal einen weichen und verletzlichen Kern und Ben hat trotz seiner nervigen Art einfach etwas niedliches und ziemlich süßes!
Vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass er kein wirklicher Bad Boy ist, er ist eben ein verwöhnter Großstadtjunge, den man aber trotzdem einfach gern haben muss...



Seine wohl wundervollste Eigenschaft ist, dass er an Lu und ihre Geschichten über Geister glaubt, auch wenn er Anfangs skeptisch ist.

Ich hoffe ich konnte Euch Ben ein wenig näher bringen und euch ein wenig neugierig auf ihn machen. Wenn ihr mehr über ihn erfahren wollt, müsst ihr unbedingt "In my Dreams" lesen! <3

Gewinne:


Natürlich könnt ihr auch noch etwas gewinnen! Kommentiert einfach jeden Tag auf den einzelnen Stationen und sichert Euch so bis zu 5 Losen...






Gewinnt 3x je ein Buch “In my Dreams - Als ich mich im Schlaf verliebte” von Claudia Siegmann als Print

Infos zum Buch findet ihr hier: "In my Dreams"






 


Um in den heutigen Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach folgende Frage als Kommentar:

* Welche Charaktereigenschaft könnt ihr beim anderen Geschlecht so gar nicht ausstehen? Könntet ihr Euch in einen arroganten Kerl ( ein arrogantes Mädchen) verlieben? *

Teilnahmebedingungen:

Mittwoch, 13. September 2017

0 [Rezension] "Erwachen des Lichts" (Band 1) von Jennifer L. Armentrout

"Erwachen des Lichts" (Band 1), Jennifer L. Armentrout


Verlag: Harper Collins YA!

Gebunden mit Schutzumschlag, 432 Seiten

ISBN: 9783959670968

empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre

16,99€




Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und behauptet, sie sei eine Halbgöttin. Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei zur Seite steht ihr der impulsive Seth. Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt …



Ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass mir diese Rezension enorm schwer fällt und ich sie auch schon seit geraumer Zeit vor mich hin schiebe...

..Warum?

Ich liebe Jennifer L. Armentrout! Ich liebe ihren Schreibstil, ihre Ideen, ihre Protagonisten und vor allem (ich bin halt auch nur ein Mädchen :P ) liebe ich natürlich ihre männlichen Charaktere, oder Love- Interests wie es so schön heißt.

Jennifer L. Armentrout hat einfach das richtige Händchen "ihren Jungs" die genau richtige Portion "Arschloch" zu verleihen, die aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen eben furchtbar anziehend und interessant ist...

...aber zurück zu "Erwachen des Lichts" und meinem Problem...

"Erwachen des Lichts" ist der erste Teil einer neuen Reihe von Jennifer L. Armentrout, allerdings handelt es sich hierbei um ein Spin-Off ihrer "Dämonentochter" - Reihe und das war mir persönlich nicht wirklich klar.
Es ist durchaus möglich "Erwachen des Lichts" unabhängig und ohne Vorkenntnisse zu lesen. Ich hatte die Dämonentochter vorher auch nicht gelesen und ich konnte dem Buch problemlos folgen, aaaaaaber...

... Ich hatte ständig das Gefühl, dass mir irgendwelches Hintergrundwissen fehlt, ein bisschen so, als würden sich Leute über Staffel 7 von Game of Thrones unterhalten und man kennt selbst nur die erste Staffel.
Außerdem, und das ist vielleicht noch viel dramatischer, wird man komplett über alle Geschehnisse und Ereignisse aus der Dämonentochter Reihe gespoilert!

Eigentlich hatte ich vor die Dämonentochter noch zu lesen (die ersten beiden Bücher standen auch schon im Regal), ich kenne aber jetzt schon das Ende der Reihe und alle Verstrickungen, die zu diesem Ende geführt haben. Die Dämonentochter Reihe werde ich jetzt also definitiv nicht mehr lesen!

Was sagt das jetzt über "Erwachen des Lichts" aus?

Ich mochte das Buch! Es ist genauso wundervoll geschrieben, wie alle Jennifer L. Armentrout Bücher. Die Kabbeleien zwischen Seth und Josie machen wahnsinnig viel Spaß und die Verknüpfungen zur griechischen Mythologie haben mir auch richtig gut gefallen. Die Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und es knistert ganz gewaltig zwischen den Beiden.
Übrigens ein Grund, warum ich das Buch eher für Jugendliche ab 14 empfehlen würde ;)

Leider hatte ich aber trotzdem die ganze Zeit über das Gefühl, dass ich mehr Spaß beim Lesen gehabt hätte, wenn ich Dämonentochter zuerst gelesen hätte.

Ein Hinweis im Klappentext wäre hier auf jeden Fall hilfreich gewesen!


"Erwachen des Lichts" macht mit Sicherheit sehr viel mehr Spaß, wenn man es als Fortsetzung von Dämonentochter liest!
Ich war ein wenig enttäuscht, da ich mich nie komplett in der Geschichte fallen lassen konnte, da ich immer wieder das Gefühl hatte irgendwelche "Insider" nicht zu verstehen.

Mein Tipp: Erst die Dämonentochter lesen, ich glaube dann hat man deutlich mehr von dieser eigentlich tollen Geschichte...